Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Die Freude überwiegte bei der Volleyballgemeinschaft Halen/Bersenbrück nicht nur nach dem letzten Spiel und dem gewonnenen 3. Platz. Während der gesamten Meisterschaft gab es bei sechs Siegen in sieben Spielen allen Grund zum Jubeln.1bild viele worte

Für viele Spielerinnen war es der erste Auftritt auf Landesebene überhaupt und die Nervosität war teilweise auch spürbar. Dennoch schlugen sich die Mädels beachtlich.

Eröffnet wurde die Meisterschaft mit dem Einlauf der zwölf teilnehmenden Mannschaften aus Niedersachsen und Bremen:
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Danach folgte der große Auftritt der RopeSkipping-Gruppe des SC Halen 58:

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Da haben die anwesenden Trainer sicherlich einige schöne Übungen für das Aufwärmtraining mitnehmen können.

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Friedel Wallenhorst und Michael Grewing, sowie Gerd Sies vom SC Halen begrüßten alle Teilnehmer.

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Die Meisterschaft war eröffnet und 36 großartige Volleyballspiele sollten folgen.

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Gegen BW Hemmendorf-Salzhemmendorf, dem Meister des Bezirks Hannover, brauchte der Gastgeber nur kurz, um richtig ins Turnier zu kommen. Mit 25:11 und 25:10 wurde das erste Spiel gewonnen und die max. Anzahl von 12 Spielerinnen konnte bereits aktiv Meisterschaftsluft schnuppern.

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Auch im zweiten Gruppenspiel gegen den Vizemeister aus Bremen/Lüneburg, die TV Eiche Horn, konnten wieder 12 Spielerinnen eingesetzt werden. Der 25:8 und 25:13 Erfolg war nie in Gefahr.

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Zwei Gruppensiege bedeuteten den Gruppensieg und den Einzug in die Zwischenrunde. Das erste Ziel war damit erreicht, doch nun wartete das ewig junge Duell gegen den SV Bad Laer. Bereits dreimal traf man in der diesjährigen Jugendmeisterschaftsrunde aufeinander. Die beiden entscheidenden Spiele gewann jeweils die Mannschaft aus dem Südkreis. Lediglich in der Vorrunde der Kreismeisterschaften war Halen/Bersenbrück erfolgreich. Alle drei Spiele gingen über 3 Sätze und auch in diesem Duell musste der Tie-Break herhalten.

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Nach 25:20 und 15:25 ging es in den 3. Satz, der die Entscheidung bringen musste. Dabei drehte der Gastgeber, unterstützt von den vielen Zuschauern, richtig auf und siegte überraschend klar mit 15:4.

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Der Weg für den Gruppensieg in der Zwischenrunde war nun geebnet. Allerdings durfte man die SVG Lüneburg, den ersten Gegner am Sonntagmorgen, nicht unterschätzen.

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Gegen den Meister des Bezirks Bremen/Lüneburg gab es die zu erwartenden Startprobleme. Zwar konnte nahezu über die gesamte Spielzeit des ersten Satzes eine Führung erspielt werden, doch zum Satzende wurden vier von fünf Aufschlägen vergeben und diese Chance nutze Lüneburg zum Ausgleich. Mit etwas Glück reichte es aber noch zu einem äusserst knappen 31:29 Erfolg. Die Mädels waren nun wach und ließen im zweiten Satz nichts mehr anbrennen.

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Mit 25:7 wurde der zweite Satz und damit das Spiel gewonnen. Es folgte das letzte Zwischenrundenspiel gegen 1860 Bremen.

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Beim 25:6 und 25:11 hielt sich die Gegenwehr in Grenzen und der Gruppensieg geriet nicht mehr in Gefahr. Damit war auch klar, dass es im Halbfinale gegen den amtierenden Deutschen Meister SCU Emlichheim geht, der gegen Raspo Lathen mit 1:2 den kürzeren zog:

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Zum Halbfinale gab es keinen freien Sitzplatz mehr in der Sporthalle. Die Stimmung war gigantisch:

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Der Erfahrungsvorsprung der Emlichheimer zeigte sich dann im Halbfinale. Im ersten Durchgang agierte der Gastgeber sehr nervös und machte einige leichte Fehler. Diese nutzte der starke Gegner souverän aus und siegte im ersten Durchgang mit 25:16.

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Auch im zweiten Satz lag der Gast lange in Führung. Erst zum Ende des zweiten Satzes wurde diese Nervosität abgelegt und ein 17:23 und 21:24 Rückstand noch ausgeglichen.

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Dann jedoch beim Stande von 25:26 beendete der Schiedsrichter mit einer krassen Fehlentscheidung das Spiel. Bei einem ins Aus geschlagenen Angriffsball der Emlichheimerinnen wollte der Schiedsrichter eine Blockberührung zwar nicht gesehen, aber gehört haben, was bei dem gewaltigen Lärm in der Halle, wo selbst ein Presslufthammer nicht auszumachen gewesen wäre, schon sehr überraschte. Da es zwar eine Videoaufnahme, aber keinen zulässigen Videobeweis gab, fand das hochklassige Spiel ein enttäuschendes Ende. Aufkommende Hoffnungen nach der tollen Aufholjagd wurden jäh gestoppt, da der Schiedsrichter ohne Nachfrage bei Linienrichter oder Spieler direkt für Emlichheim entschied. Schade das diese packende Aufholjagd nicht sportlich beendet wurde. Fehlentscheidungen gehören grundsätzlich zum Sport dazu, doch in dieser Phase hätte etwas mehr Fingerspitzengefühl sehr gut getan.

schiri erklärt

Die Unterhaltung war aufgrund der Lautstärke in der Halle äußerst schwierig. Umso erstaunlicher, dass der 1. Schiri die angebliche Ballberührung gehört haben wollte.

neu motivieren

Viel Aufbauarbeit war nach dem unglücklichen Ausscheiden erforderlich. Doch alle wollten die zuvor tolle Meisterschaft jetzt nicht schlechter machen, als sie war. Im anstehenden siebten Spiel mussten noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden.

abklatschen nach platz3 Der Stachel der Halbfinalniederlage saß richtig tief. Doch die Mannschaft sollte die Freude zurückgewinnen. Es folgte das Spiel um den dritten Platz, der zwar nicht mehr zur Teilnahme an der Deutschen berechtigt, doch immerhin die Bronzemedaille beschert.

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Zunächst lief jedoch nix richtig zusammen. Bad Laer ging schnell in Führung und die Fehlerquote stieg. Erst eine Aufschlagserie beim Stande von 8:18 machte Hoffnung. Eigentlich ist ein solcher Rückstand gegen eine so starke Mannschaft nicht mehr aufzuholen, doch ein 12 Punktelauf sorgte für die Wende. Bad Laer machte schließlich nur noch einen einzigen Punkt, sodass es 25:19 für die Spielgemeinschaft SC Halen/ TuS Bersenbrück hieß. Im zweiten Satz fast der gleiche Spielverlauf, 15:9 und 20:14 führte der SV Bad Laer, aber am Ende hieß es 25:23 Sieg für die Spielgemeinschaft SC Halen/TuS Bersenbrück. Unbeschreiblich wie die Mädels nach dem Ausscheiden gegen Emlichheim und den hohen Rückständen immer noch wieder das Spiel drehen konnten und auch die interne Wertung gegen den SV Bad Laer mit 3:2 Siegen gewinnen konnten.

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versöhnlicher abschluss

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Auf der Tribüne war die Hölle los. Was war das für ein letztes Spiel einer grandiosen Meisterschaft. Die Mädels wurden zurecht ordentlich gefeiert.

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Auch die mitfiebernden Freundinnen freuten sich über das tolle Abschneiden.

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Im Finale ließen die Favoriten aus Lathen dann nichts anbrennen. Mit 25:16 und 25:10 sicherten sie sich den Titel.

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Schade das Braunschweig und Salzgitter bereits vorzeitig die Heimreise angetreten haben und sich nicht mehr beim Orgateam gemeldet hatten. Alle anwesenden Teilnehmerinnen bekamen zum Abschluss hochwertige Medaillen von Bürgermeister Christian Klütsch, Werner Rehkamp (TuS Bersenbrück) und Gerd Sies (SC Halen) überreicht.

raspo

Wir wünschen Lathen und Emlichheim alles Gute bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Mai in Friedrichshafen. Vielen Dank für die zahlreichen positven Rückmeldungen. Es freut uns sehr, dass euch die Meisterschaft in Bersenbrück so gut gefallen hat.

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Bremen 1860

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MTV Bad Pyrmont

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SCU Emlichheim

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SVG Lüneburg

hemmendorf

BW Hemmendorf-Salzhemmendorf

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SC Halen / TuS Bersenbrück:
h.v.l. Torsten Schröder, Greta Börgel, Henrike Schröder, Annik Tegeder, Laura Möglich, Lotte Felix, Maya Sendner, Freha Wenzel, Sylke Sendner, Edda Zahn
v.v.l. Johanna Kuschel, Franziska Richter, Marieke Timmermann, Jennifer Walters, Darleen Rosenmüller, Alex Korakov und Mia Bunten