TuS Bersenbrück zum 3.Male in Folge Hallenmasters Sieger.Foto Bernd Seyme

Foto Bernd Seyme

Der TuS Bersenbrück hat zum dritten Mal in Folge das Hallenmasters der Region Osnabrück in der Ballsporthalle in Hellern gewonnen und damit auch ein wenig Geschichte geschrieben. Der Oberligist bezwang den Bezirksligisten VfR Voxtrup mit 3:2 Toren. Bis zum 25. Turnier war es bislang keinem Sieger gelungen, den Titel dreimal hintereinander zu holen. Somit kann der TuS nun den Pokal endgültig behalten. Mit dem Fortuna-Cup Sieger und dem Addi-Vetter-Cup-Sieger standen die beiden besten Mannschaften im Endspiel. Der TuS hatte die 1: 0 Führung der Voxtruper postwendend durch Andrej Homer ausgeglichen. Die 2:1 Führung des TuS durch ein Eigentor des Gegners glich der beste Torjäger des Turniers Claas Seidel zum 2:2 für Voxtrup aus. Gerrit Menkhaus war es vergönnt den Siegtreffer mit einem flachen Schuss in die lange Ecke zum 3:2 Erfolg zu erzielen. Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung bei den Spielern und den mitgereisten Fans.

TuS Fans beim Hallenmasters.Foto Bernd Seyme

Foto Bernd Seyme

In der Vorrunde hatte der TuS mit 2:1 gegen SV Bad Rothenfelde und 5:0 gegen VfL Osnabrück gewonnen, aber auch eine 1:2 Niederlage gegen die SF Lechtingen einstecken müssen. Im Halbfinale wurde der TSV Wallenhorst mit 3:1 Tore besiegt. In der nächsten Runde wurde der SV Hellern mit 4:3 Tore, der SC Melle 03 mit 4:1 Tore und der VfR Voxtrup mit 3:1 Tore besiegt. Ebenfalls mit 3:1Tore wurde im Halbfinale der TSV Wallenhorst bezwungen.

Und noch ein paar Besonderheiten am Rande: Gerrit Menkhaus hat zum 4. Mal die Hallenkrone aufsetzen können. Getoppt wird das nur noch von Trainer Farhat Dahech, der sich bereits zum insgesamt 5. Mal Masterssieger nennen darf. Und dann wäre da noch Max Tolischus, der sich wohl als einziger Aktiver jemals sowohl als Feldspieler als auch als Torwart die Hallenkrone aufsetzte.

Keine optische Täuschung hat der Betrachter beim Anschauen des Siegerfotos, wenn er Max Tolischus im Torwartdress sieht. Der gelernte Stürmer musste beim TuS ins Tor, weil die etatmäßigen Keeper Christoph Bollmann und Arne Torliene verletzt waren. Dieses Experiment hatte auch schon Ende 2017/Anfang 2018 beim Fortuna-Cup funktioniert.

TuS Bersenbrück Fortuna Cup Sieger 2018.Foto R.Rehkamp

Foto Reinhard Rehkamp

Apropos Fortuna-Cup: Eine erfolgreiche Titelverteidigung gab es auch beim Fortuna-Cup, dass die SV Fortuna Eggermühlen in der Ankumer Ballsporthalle seit 1991 jedes Jahr veranstaltet. In der Vorrunde ließ der TuS nichts anbrennen, außer beim 2:2 Auftaktspiel gegen die SG Voltlage, als man schon 2:0 führte und sieben Sekunden vor Schluss den Ausgleich kassierte. Im Halbfinale gab es einen ungefährdeten 5:1 Sieg gegen BW Merzen. Spannender ging es dann im Finale beim 4:2 Sieg gegen den SV Quitt Ankum zu. Zweimal glich der Quitt gegen den TuS aus. Aaron Goldmann mit einem Doppelpack sicherte ihm die Torjägerkanone und dem Team die erfolgreiche Titelverteidigung in diesem Turnier.

Aaron Goldmann wurde Torschützenkönig beim Fortuna Cup.Foto R.Rehkamp

Foto Reinhard Rehkamp

Der TuS hat damit dieses Turnier ebenfalls zum dritten Mal gewonnen, allerdings nicht drei Jahre hintereinander.

TuS Bersenbrück beim Solarlux Hallenturnier.Foto Bernd Seyme

Foto Bernd Seyme

Zeitgleich zum Fortuna-Cup-Turnier war der TuS auch noch mit einer Mannschaft erstmalig beim Solarlux-Hallenfestival des SV Hellern am Start. In der Vorrunde bezwang der TuS die niederländische Mannschaft von Jong Twente Enschede mit 3:0 Tore und Westfalia Herne mit 2:0 Tore. Gegen den Kreisligisten SV Heller verlor man jedoch mit 1:2 Tore. Im Halbfinale bezwang man die Sportfreunde Lotte mit 4:2 Tore. Im Finale traf der TuS dann auf die Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Germania Egestorf-Langreder. Im bis zum Schluss spannenden Finale ging der Regionalligist in Führung. Der TuS drehte jedoch das Spiel und kassierte erst 25 Sekunden vor Spielende den Ausgleich. Im anschließenden Neunmeterschießen setzte sich der 1. FC Germania Egestorf-Langreder mit 4:1 Tore durch. Aufgrund des Tanzes auf zwei „Hochzeiten“ kamen mit Edgar Bernhardt, Jonas Witte, Kevin Wolff und Vadim Schmidt vier „Leihspieler“ zum Einsatz. Vielleicht sieht man ja noch den ein oder anderen noch auf dem grünen Rasen in Bersenbrück wieder.

Text Reinhard Rehkamp