Am 25. April erfolgt die offizielle Einweihung des Um- und Erweiterungsbaues des TuS-Sportlerheimes am Hastruper Weg. Dies wurde auf der Mitgliederversammlung des TuS Bersenbrück bekannt.

Nach 17 Jahren als Abteilungsleiterin „Turnen“  wurde Nadine Fischer als Nachfolgerin von Nicole Küthe im Sportausschuss bestätigt. Paul Fleddermann als 1.Vorsitzender und Klaus Hugenberg als Schriftführer wurden wiedergewählt bei den Teilvorstandswahlen. Im 119. Vereinsjahr war ein leichter Rückgang der Mitgliederzahl auf 1394 Mitgliedern zu verzeichnen. Die Qualität eines Vereins zeigt sich jedoch in seinem Angebot und nicht unbedingt in der Anzahl seiner Mitglieder. In 2014 wurde nicht nur ein quantitativ, sondern auch qualitativ gut gefächertes Sportangebot bereitgehalten. Dabei handelte es sich nicht nur um sportliche, sondern auch um gesundheitsfördernde Aktivitäten von dem größtenteils ehrenamtlich betriebenen Breitensportverein. Zur Unterstützung war in 2014 auch eine FSJ’lerin tätig, was auch für 2015 schon feststeht und zwar in Zusammenarbeit mit der von-Ravensberg-Schule.

Zur Sportstättensituation fiel insbesondere das Hemke-Stadion mit dem sehr schlechten und unzumutbaren Zustand des Kunstrasens negativ ins Auge. Wie jetzt bekannt wurde, haben bereits mehrfach Schiedsrichter in ihren Spielberichten vermerkt, dass diese kein Spiel mehr auf dem Platz anpfeifen würden, da insbesondere in den Eckbereichen eine große Verletzungsgefahr ausgehen würde, weil dort der Rasen total vermoost ist, was nicht mehr zu beheben ist. „Der Kunstrasenplatz ist einfach fertig nach mehr als 25 Jahren“, sagte der Vorsitzende Paul Fleddermann. Die Verkehrssicherungspflicht für die Sportler kann nicht mehr gewährleistet werden. Hier ist dringend Abhilfe zu leisten, die aber nicht durch den TuS erfolgen kann, da es sich um eine kommunale Schulsportanlage handelt. Auch die Schulen hätten schon große Bedenken angemeldet, den Kunstrasen weiter zu benutzen.

Kassenwart Werner Rehkamp berichtete über die finanzielle Entwicklung im vergangenen Jahr, die insbesondere durch die Baumaßnahmen am Vereinsheim gekennzeichnet waren. Aufgrund der nicht vorhersehbaren Kernsanierung des Altbaus war eine erhebliche Nachfinanzierung vorzunehmen. „Es gilt künftig die Möglichkeiten des neuen Vereinsheims optimal zu nutzen und bestmögliche Erträge aus Bewirtung und Sportkursen zu erzielen“, führte er weiter aus. Positiv hätten sich jetzt schon die Einnahmen aus der Bandenwerbung entwickelt, da viele Unternehmen davon überzeugt werden konnten, den TuS Bersenbrück durch Werbemaßnahmen zu unterstützen.

Bürgermeister Christian Klütsch betonte, dass die Fertigstellung der Baumaßnahme im Interesse aller ist, wobei sich die Stadt schon finanziell mit eingebracht habe. Die Stadt würde nicht in wilde Hirngespinste investieren, sondern in vernünftige Sportstätten. Der TuS würde aufgrund der unvorhersehbaren Mehrkosten bei der Baumaßnahme nicht von der Stadt „im Regen stehen gelassen werden“. „Solange das Wasser der Hase am Hase-Stadion vorbeifließt, wird die Stadt den TuS und seine Arbeit auch weiter begleiten und auch durch das etwas schwierige Fahrwasser finanziell weiter unterstützen, wenn es sich politisch durchsetzen lässt“, führte Klütsch weiter aus.

Ein Dank von Klütsch galt insbesondere den vielen fleißigen Händen im Hintergrund, die wichtig sind bei rund 1400 Mitgliedern. Man dürfe jedoch nicht unterschätzen, dass es nicht selbstverständlich sei Ehrenarbeit zu leisten. Er appellierte nicht nur an die 54 Anwesenden nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch zur Stärkung Bersenbrücks sich weiterhin für den TuS einzusetzen. 

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